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Neuer Ansatz bei Desktop-Anwendungen

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Es ist ein bekannter Bumerangeffekt.

Die Entwicklung und Fortentwicklung von Computertechnologien beschreibt eine Art Pendelbewegung: Neue Technologien entstehen anfangs als zentralisierte Lösungen, erhalten mit der Zeit eine verteilte Struktur, um den Anwendern einen verbesserten Nutzwert zu bieten, und werden schließlich wieder konsolidiert, um eine einfachere Handhabung, erhöhte Sicherheit und Kosteneinsparungen zu gewährleisten.

Diese Art der IT-Konsolidierung von ausgereiften Technologien kann in vielen Aspekten in Datenzentren nachverfolgt werden – und wird nun mit Hinblick auf den relativ „unaufregenden“ Ansatz des Desktop-Computing diskutiert.

Weshalb sollte man eine altbewährte Desktop-Strategie ablösen?

Viele Unternehmen haben bereits erkannt, dass es eine sinnvolle Alternative zur herkömmlichen Desktop-Strategie gibt – eine Virtual Client-Strategie, bei der Rechnerressourcen vom Schreibtisch weg in Richtung Datenzentren ausgelagert werden und die den Firmen zahlreiche wirtschaftliche Vorteile bietet und zudem die Überwindung alter und neuer IT-Probleme ermöglicht:

  • Sicherheit
  • Einhaltung von Richtlinien
  • Kosten und Zeitaufwand bei IT-Implementierung und Wartung
  • Mobilität der Mitarbeiter
  • Unternehmerische Flexibilität
  • Produktivität der Belegschaft
  • Fusionen und Übernahmen

„Zwar ist die herkömmliche verteilte Desktop-Strategie weithin akzeptiert, sie kann sich jedoch auch als äußerst ineffizient erweisen“, erklärt Shelley Bucar, für die Virtual Client-Lösung verantwortliche Managerin bei HP.

Der konventionelle Ansatz leiste jedoch, so Bucar, wenig zur Überwindung von Problemen, die sich in vielen Unternehmen stellen. Die meisten Firmen verwalten ihre Desktops noch immer separat, obgleich dieser Ansatz hohe Kosten verursacht, zeitaufwendig ist, Verwaltungs- und Sicherheitsprobleme in sich birgt und negative Auswirkungen auf die allgemeinen Geschäfts- und IT-Ziele haben kann.

„Demgegenüber versetzt die Virtual Client-Strategie die Unternehmen in die Lage, Anwendungen viel schneller und kostengünstiger zu implementieren und zu aktualisieren, während sie gleichzeitig ein Mehr an Sicherheit und eine standortunabhängige Fernverbindung für die Benutzer bietet“, betont Bucar. „Alle Firmendaten werden zentral gespeichert, gesichert und verfolgt, wodurch die Erfüllung von Normen erleichtert und die Netzwerksicherheit verbessert wird.“

Ein logischer Schritt für moderne Unternehmen

Die Virtual Client-Strategie von HP basiert auf den Prinzipien serverbasierter EDV, geht jedoch zugleich darüber hinaus und verwendet einen integrierten Satz an technisch ausgereiften Komponenten, darunter Hardware, Software, Sicherheits- und Managementlösungen und Services. Konkret kombiniert diese Strategie:

Ähnlich wie beim serverbasierten Computing werden die Anwendungen ausschließlich auf dem Server ausgeführt. Die Thin-Client-Geräte auf der User-Seite bieten daher erweiterten Zugriff auf einen personalisierten, mobilen und einheitlich gestalteten Desktop – unabhängig von Netzwerkverbindung, Art des Zugriffsgeräts und physischem Standort.

Diese „virtualisierte“ Desktop-Umgebung ist ein logischer Schritt für Unternehmen, die daran interessiert sind:

  • mobile Mitarbeiter zu unterstützen
  • Anwendungen effizienter einzusetzen
  • das IT-Management zu vereinfachen
  • IT-Systemressourcen zu konsolidieren
  • Kosten einzudämmen

Beverly Enterprises, ein führender Anbieter von Gesundheitsdiensten für Senioren, ist eines dieser Unternehmen. Beverly implementierte vor kurzem eine virtuelle Desktop-Umgebung. Durch den Einsatz von HP ProLiant Blade-Server und die Citrix MetaFrame-Software gelang es dem Unternehmen, bereits nach kürzester Zeit nachhaltige Kosteneinsparungen und Produktivitätssteigerungen zu erreichen.

„Unsere Investition erwies sich als sehr rentabel“, erklärt David Valcik, verantwortlicher Leiter des Bereichs Technische Dienste bei Beverly Enterprises.

„Wir haben die Nutzungsdauer der vorhandenen Infrastruktur einschließlich der Desktops und Branch-Prozessoren verlängert und konnten zudem die Lohnkosten senken, da wir die Zeit zur Erstellung von Patientenberichten reduzieren konnten“, erläutert Valcik. „In einer Niederlassung sind wir dabei, Zahlungen wegen Überstunden deutlich zu senken. Wir erwarten, dass wir auch an unseren anderen Standorten ähnliche Einsparungen machen können.“

Keine massive Umrüstung erforderlich

Auf den ersten Blick mag die Umgestaltung einer Desktop-Umgebung als überwältigendes Vorhaben erscheinen. Dies muss aber mit nichten der Fall sein.

„Eine massive Umrüstung vorhandener Technologien ist nicht notwendig“, betont Steven Kornfeld, Global HP Alliance Manager für Citrix Systems. „Die vorhandenen Investionen können auch weiterhin genutzt werden, und zudem ist ein gradueller Übergang zu einer Virtual Client-Strategie oft die beste Vorgehensweise.“ 

Kornfeld empfiehlt die Durchführung eines Pilotprojektes. Damit könne man sich mit virtualisierten Umgebungen vertraut machen, den zu erwartenden Ertrag aus dieser Investition messen und zugleich einen Fahrplan für künftige Systemübergänge erstellen. 

„Die Unternehmen sollten vor allem zuerst an ihre Geschäftsziele denken, bevor sie ihre Hardware- oder Client-Modelle evaluieren“, bemerkt Kornfeld weiter.

Bucar stimmt dem zu und fordert die Unternehmen auf, die Virtual Client-Strategie von einer holistischen Perspektive aus zu betrachten. 

„Es ist von zentraler Bedeutung, die Bedürfnisse des gesamten Unternehmens zu berücksichtigen, und nicht jeden einzelnen Desktop mit allem Drum und Dran, das sich auf den Rechnern befindet“, erklärt Bucar.

Sie empfiehlt den Unternehmen, sich jenseits der spezifischen Anwendungen auf die effiziente Verwaltung und Leistung dieser Anwendungen zu konzentrieren.

Dies erfodere jedoch auch eine Neuformulierung herkömmlicher Desktop-Ansätze, was in letzter Konsequenz zu einer Virtual Client-Strategie führen könne.

Thin Client Smart Buy Offer und weiterführende Information

Siehe “Thin Client Smart Buy Offer” für qualifizierte HP/Citrix-Kunden 

Laden Sie ein HP White Paper und eine Lösungbeschreibung zur HP Virtual Client-Strategie herunter.

Sehen Sie sich eine Flash-Präsentation zu den Vorzügen der HP Virtual Client-Strategie an.


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