Jump to content Deutschland-Deutsch
HP.com Deutschland Startseite Produkte und Services Support und Treiber Lösungen Kaufen
» Kontakt zu HP
HP.com Deutschland Startseite

Weniger ist mehr – verwirklichen Sie Ihre SOA-Ideen

» 

HP Technologie am Arbeitsplatz

» Kleine & Mittlere Firmen
» Produkte und Services
» Online-Kaufen
» Große Unternehmen
» Enterprise library
» Generelle Business Lösungen
» Lösungen
» Öffentliche Einrichtungen
» Partner und Entwickler
» HP Technologie am Arbeitsplatz - Archive Index
Pool and share IT resources
Content starts here

Um die IT eines Unternehmens flexibler zu machen, gibt es nichts Effizienteres als Service-Oriented Architecture (SOA). Im Lauf des letzten Jahres sind Tausende von Unternehmen auf SOA umgestiegen, oft in Form von Web-Services. 

Die Enterprise Web-Redakteure von HP haben zwei unserer Experten gebeten, SOA genauer zu erläutern: Wodurch wird SOA ermöglicht und wie kann HP solchen Unternehmen dabei helfen, ihre Vorstellungen zu SOA zu verwirklichen? 

F: Bei der Definition von SOA ist oft vom „Abstrahieren“ die Rede. Was bedeutet das vom IT-Standpunkt aus?

Mark Potts: SOA-Abstraktion betrifft sowohl Anwendungen als auch Geschäftsabläufe. Bei Anwendungen bedeutet Abstraktion die Entkopplung der Infrastruktur von den Anwendungen, die auf ihr ausgeführt werden. Zum Beispiel arbeiten jetzt viele Unternehmen mit SANs (Storage Area Networks), die Funktionen sammeln und bereitstellen, ohne dass die Benutzer den physischen Aufbau des Speichers kennen müssen. Geschäftsabläufe werden von den Anwendungen getrennt, sodass wir Geschäftsabläufe ändern können, ohne Anwendungen neu schreiben zu müssen.

F: Was motiviert Unternehmen, SOA einzuführen?

Terri Bennett Schoenrock: Es gibt zwei Hauptgründe: Erstens geht es um Kostensenkung. Die Unternehmen wollen mithilfe von SOA einen Teil der Kosten für die Wartung älterer Systeme und der Entwicklungs- und Programmierungskosten einsparen. 

Der zweite, wichtigere Grund ist eine Steigerung der Anpassungsfähigkeit: der Fähigkeit von Unternehmen, rasch auf Veränderungen zu reagieren, um Gewinn aus ihnen zu ziehen und sie als Auslöser für IT-Ereignisse zu nutzen. SOA ist die erste IT-zentrierte Initiative, die ich kenne, die die Abstimmung der Geschäftsabläufe und der IT-Seite wirklich voranbringt. 

F: Inwiefern sorgt SOA für eine Abstimmung von Geschäftsabläufen und IT?

TBS: Die Hauptinitiative eines Unternehmens besteht in der Steigerung seiner Wettbewerbsfähigkeit. Diese Unternehmensinitiative wird Teil dessen, was in der Corporate Governance in Betracht gezogen wird. Aus der Corporate Governance ergibt sich dabei für die IT-Planung und -kontrolle unter anderem die Frage: „Wie sehen die Pläne der IT-Verantwortlichen für das kommende Jahr aus?“ IT befindet sich normalerweise am Backend dieser unternehmerischen Entscheidungen und muss auf die Herausforderungen, die sich aus unternehmerischen Anforderungen ergeben, möglichst schnell reagieren. Mit SOA lassen sich dagegen unternehmerische Initiativen in SOA-Projekte umsetzen: Unternehmens- und IT-Projekte in einem, mit gemeinsamer Verantwortung, Finanzierung, Bewertung und Zielsetzung.

F: Aus diesem Abstimmungspotenzial ergeben sich doch bestimmt viele Managementprobleme?

MP: Das ist richtig. Auf technischer Seite sind verschiedene Aspekte jetzt voneinander getrennt: Sie haben die Geschäftsabläufe von den Anwendungen abstrahiert. Durch das Entkoppeln dieser verschiedenen Aspekte wird es plötzlich schwieriger, den Überblick über ihre gegenseitigen Abhängigkeiten zu behalten. Früher haben wir Systeme und Anwendungen entwickelt, die auf dafür vorgesehenen Geräten mit entsprechenden Ressourcen ausgeführt wurden – da waren die Abhängigkeiten leicht zu überschauen. Mit SOA nutzen wir jedoch Services, die in ganz verschiedenen Teilen des Unternehmens implementiert sind. Und je „horizontaler“ die Anwendungsentwicklung wird, desto schwieriger wird es für die IT-Verantwortlichen, alle Abhängigkeiten zwischen den Integrationsstellen im Auge zu behalten und die Auswirkungen von Änderungen und der Problemisolierung abzusehen. 

F: Was hat HP allen anderen voraus, wenn es darum geht, Kunden bei der Implementierung von SOA zu helfen?

MP: Wir haben eine Vielfalt von Tools für verschiedene Ebenen der IT-Infrastruktur zu bieten, aber die technische Seite ist nur ein Teil der Weisheit. Bei SOA geht es um Menschen, Abläufe und Technologie. Wir bieten daher nicht nur Best Practices und Kompetenz in IT-Planung und -kontrolle an, wir kennen uns auch mit der Integration verschiedener Plattformen und Verfahrensweisen aus. Wir haben schon viele SOA-Implementierungen durchgeführt. Diese Erfahrung ist absolut unverzichtbar, damit wir unsere Kunden dabei unterstützen können, die richtige Vorgehensweise entsprechend ihrer Anforderungen und Prioritäten herauszufinden. 

F: Welche besonderen Produkte und Services bietet HP seinen Kunden an, wenn sie SOA implementieren?

TBS: HP bietet Server, Speicher und Software an. Außerdem schicken wir Mitarbeiter mit fundierter Ausbildung, den nötigen Zertifikaten und mit Erfahrung. Unser HP OpenView SOA Manager ist ein weiteres Element in dieser Strategie. Im Juni 2005 haben wir sieben SOA-Services und ein komplett überarbeitetes Portfolio mit HP-Services zu SOA herausgebracht. Das sind sämtliche Services, die zu den Anwendungs-Services gehören, darunter auch das Outsourcing von Anwendungen. Bei unseren Services wird der gesamte Lebenszyklus berücksichtigt, der erste Schritt ist ein SOA-Planungsservice. In diesem Stadium treffen sich Teams aus den Geschäfts- und IT-Abteilungen für zwei bis fünf Tage und entwickeln gemeinsam eine Strategie.


Druckversion
Datenschutzerklärung
Impressum
Mit der Benutzung dieser Website erklären Sie sich mit den entsprechenden Nutzungsbedingungen einverstanden
© 2008 Hewlett-Packard Development Company, L.P.